Archiv für April 2016

Auf nach Bad Oldesloe!

16.04.2016 – Bremen fährt auch Bahn.
Bad Oldesloe bleibt nazifreie Zone!

Am Samstag, den 16.04.2016 wollen Nazis unter dem Motto „Gemeinsam für unser Deutschland – Volkswillen umsetzen!“ eine Demonstration in Bad Oldesloe durchführen. Sie mobilisieren ab 12 Uhr zu ihrem Startpunkt am Bahnhof.

Als Anmelder fungiert der NPD-Ratsherr Mark Michael Proch aus Neumünster, wobei anzunehmen ist, dass Jörn Gronemann eigentlicher Initiator dieser Veranstaltung ist. Es werden sich Nazis und Rassist_innen aus ganz Norddeutschland auf den Weg nach Bad Oldesloe machen.

Nachdem die rassistischen Mobilisierungen in den vergangenen Monaten in Schleswig-Holstein weitgehend gescheitert sind, werden wir auch diesen Versuch zu verhindern wissen.

Antifaschistische Gruppen aus Bremen und umzu rufen auf, am Samstag den 16.04.2016 gemeinsam aus Bremen mit der Bahn nach Bad Oldesloe zu reisen um sich dort den Neonazis und Rassist_innen in den Weg zu stellen.

Treffpunkt für die Anreise mit dem Zug am 16.04. aus Bremen (pünktlich):
8 Uhr – Infopoint Bremen Hbf

Weitere Infos: https://www.antifainfo.de/?p=2434

Zur Kritik an unserer Veranstaltungsreihe

Kurze Stellungsnahme zur Kritik an unserer Veranstaltungsreihe „Frauen* im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ auf endofroad

Den Beitrag auf endofroad findet ihr hier.

Uns ging es bei der Veranstaltungsreihe „Frauen* im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ nicht darum die Täter*innenschaft deutscher, nicht-verfolgter Frauen* zu vertuschen. Wir wollten mit dieser Veranstaltungsreihe die allgemeine Mitwirkung und die Rolle von Frauen* im Widerstand sichtbar machen, da Widerstand von Frauen* auch in der linken Geschichtsschreibung selten Erwähnung findet.
In der Veranstaltung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Beispiel Berlin“ mit Sophia Schmidtz wurde deutlich erwähnt, dass sich ihr Vortag genau nicht um o.g. Punkte, die Vertuschung der Täter*innenschaft etc., drehen soll. Dies lässt uns annehmen, dass diese allgemeine Kritik von einer Person geschrieben wurde, die nicht anwesend war. Außerdem erläuterte die Referentin in ihrem Vortrag, was Widerstand für sie sei, darunter zählte sie beispielsweise explizit nicht kleine Taten, wie das Witze reißen über den Nationalsozialismus, und auch nicht das Schweigen über das Wissen eines Versteckes.

Unserer Gruppe ist bewusst, dass es Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus gab und es genauso wichtig ist Frauen* im Widerstand sowie in der Täter*innenschaft öffentlich zu machen.
Den Nationalsozialismus nur über den Widerstand aufarbeiten zu wollen, ist nicht in unserem Sinne, weibliche Geschichtsschreibung im Bezug auf den Nationalsozialismus sichtbar zu machen jedoch schon.