Für ’systemrelevante‘ Arbeit applaudieren? That doesn‘t cut it!

Liebe Genoss*innen,

die Corona-Krise erschwert antifaschistisches, solidarisches, feministisches und antikapitalistisches Engagement. Gleichzeitig verschärfen sich die Bedingungen in diesem Land. Wir wollen das Ganze nicht unkommentiert lassen und wollen euch einladen gemeinsam mit uns neue Protestformen auszuüben.
In dieser Krise wird deutlich, wie wichtig die medizinische und pflegerische Versorgung ist. Die Arbeitszeitverlängerungen und Pausenverkürzungen sind nur der Tropfen auf dem heißen Stein, der die Liberalisierung im Gesundheitssektor sichtbar macht. Die Krise wird auf dem Rücken der Menschen ausgetragen, die im Gesundheitssystem arbeiten. Genau diese Menschen wollen wir unterstützen. Dabei wollen wir nicht klatschen, denn von klatschen wird niemand satt oder ausgeschlafen.

Unsere Idee ist es, dass wir ähnlich wie bei #leavenoonebehind Transparente in Fenster/ an öffentlichen Orten aufhängen. Das wäre ein Vorschlag, aber eurer Kreativität ist keine Grenze gesetzt.

Dabei können die Forderungen ganz einfach gegen Arbeitszeiten und Auslastung des Personals sein, für bessere Bezahlung, gegen ein Wirtschaften in Krankenhäusern nach Kapitallogik oder das Alleine-lassen der Frauen mit Care-Arbeit.
Wir hoffen, dass sich viele von euch beteiligen und: spread the word! #KlatschenMachtNichtSatt

Solidarische Grüße
f*ab