Gegen schwarz-weiß-rot und gegen die fadenscheinige Symbolpolitik des Staates!

Die Partei Die Rechte steht heute hier, um gegen das Verbot der Reichsflagge zu demonstrieren. Seit dem 21. September 2020 ist das Zeigen von Reichkriegsflaggen und Reichsfahnen im Bundesland Bremen verboten. Danke Mäurer? Nein, Fick dich Mäurer!

Die Reichsflagge steht seit jeher historisch für eine menschenverachtende Kolonialpolitik des Deutschen Kaiserreichs, die bis heute unzureichend aufgearbeitet ist. Sie dient als Nährboden für einen Rassismus, der unsere Gesellschaft zutiefst spaltet – Der NSU – Hanau – Halle.

Ihre Farben stehen in Verbindung mit dem Hakenkreuz für eine Politik, in der durch Blut und Boden Ideologie und rassifizierende Argumentationslinien der Holocaust legitimiert wurde. Unter diesen Farben wurde ein Vernichtungsbefehl gegen vermeintlich niedere Menschengruppen durchgeführt, um mehr Raum für die arische Volksgemeinschaft zu erschließen.

Aber wird in der aktuellen Debatte irgendwas von dieser historischen Kontingenz thematisiert? Nein! Erst als vor knapp einem Monat die Flagge vor dem deutschen Reichstag gehisst und somit ein medienwirksames Bild in den Nachrichten produziert wird, sieht der Staat die Notwendigkeit zu handeln.

Seit fucking Jahren vereinen sich völkische SiedlerInnen und die ReichsbürgerInnenbewegung unter dieser Flagge. Sie verbreiten menschenverachtendes Gedankengut durch antisemitische und verschwörungsmythische Ideologien. Sei es an freien Schulen oder in strukturschwachen Gebieten. Aber auch staatsintern wird der rechtsextreme Korpsgeist herangezüchtet und die Reichskriegsflagge bei Hausdurchsuchungen als beliebter Dekogegenstand sichergestellt: #uniter #nordkreuz #rechtesNetzwerkimPolizeiapparat

Die Antwort des Staates? Flagge verbieten…super…Applaus! Und Bremen ganz vorne mit dabei… Wahnsinn! Wir sagen, das reicht nicht! Neben dem Verbot der Reichsfahne fordern wir eine bedingungslose Aufarbeitung der verrotteten braunen Graswurzelpolitik und wehren uns gegen eine fadenscheinige Symbolpolitik des Staates.

Keinen Meter den FaschistInnen!


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