Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Vortrag am 21.10. um 19 Uhr in der KTS Freiburg

Wir freuen uns sehr, dass wir von weit her eingeladen wurden und fahren daher gerne am 21.10. um 19 Uhr für einen Vortrag in die KTS nach Freiburg.
Sagt euren Freund_innen Bescheid, damit sie uns kennen lernen können! Wir freuen uns auf neue Leute und interessante Diskussionen.

Hier der Ankündigungstext:

Die f*ab (Feministische Antifa Bremen) stellt sich und ihre Politik vor.
In diesem Vortrag stellen wir uns als Gruppe (Feministische Antifa Bremen) und unsere Organisierungsform vor. Darüber hinaus zeigen wir unsere derzeitigen inhaltlichen Schwerpunkte auf:

Weshalb halten wir eine explizit feministische Organisierung und Analyse im Rahmen von Antifa für sinnvoll und notwendig? Eine linksradikale politische Analyse und Haltung beinhaltet für uns zwangsläufig eine feministische Perspektive. An aktuellen Beispielen erläutern wir, wie dies in unserer politschen Praxis aussehen kann.
Wie kann eine linksradikale feministische Praxis aussehen? Wir begreifen Feminismus als Teil einer linksradikalen gesamtgesellschaftlichen Analyse. Unsere Ziele sind eine solidarische politische Praxis und Handlungsfähigkeit, die auf dieser theoretischen Betrachtung beruhen.

Filmabend: Pride

Wir laden herzlich zum Filmabend am 27.09. um 19.30 Uhr ins Alte Sportamt (Auf dem Peterswerder 44). Kommt vorbei! Es gibt Süßigkeiten und Getränke und wir freuen uns auf neue Gesichter!

Pride

Zur Kritik an unserer Veranstaltungsreihe

Kurze Stellungsnahme zur Kritik an unserer Veranstaltungsreihe „Frauen* im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ auf endofroad

Den Beitrag auf endofroad findet ihr hier.

Uns ging es bei der Veranstaltungsreihe „Frauen* im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ nicht darum die Täter*innenschaft deutscher, nicht-verfolgter Frauen* zu vertuschen. Wir wollten mit dieser Veranstaltungsreihe die allgemeine Mitwirkung und die Rolle von Frauen* im Widerstand sichtbar machen, da Widerstand von Frauen* auch in der linken Geschichtsschreibung selten Erwähnung findet.
In der Veranstaltung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Beispiel Berlin“ mit Sophia Schmidtz wurde deutlich erwähnt, dass sich ihr Vortag genau nicht um o.g. Punkte, die Vertuschung der Täter*innenschaft etc., drehen soll. Dies lässt uns annehmen, dass diese allgemeine Kritik von einer Person geschrieben wurde, die nicht anwesend war. Außerdem erläuterte die Referentin in ihrem Vortrag, was Widerstand für sie sei, darunter zählte sie beispielsweise explizit nicht kleine Taten, wie das Witze reißen über den Nationalsozialismus, und auch nicht das Schweigen über das Wissen eines Versteckes.

Unserer Gruppe ist bewusst, dass es Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus gab und es genauso wichtig ist Frauen* im Widerstand sowie in der Täter*innenschaft öffentlich zu machen.
Den Nationalsozialismus nur über den Widerstand aufarbeiten zu wollen, ist nicht in unserem Sinne, weibliche Geschichtsschreibung im Bezug auf den Nationalsozialismus sichtbar zu machen jedoch schon.