Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Film und Kneipe im ZAKK am 7.12.!

Am 7.12.17 laden wir ein zum Tresen und Film ins ZAKK im Sielpfad.
Kommt gerne rum! Um 21 Uhr geht es los.
Zusehen gibt es den Film „A people uncounted“. Der Film ist in Originalsprache mit englischen Untertitel.
Außerdem wird es leckere Special-Shots geben!

Wir freuen uns auf euch!

Noch weitere Infos zum Film:

Film: A people uncounted – The untold story of roma

“Journey into the world of the Roma – a people who through the ages have been romanticized and vilified in popular culture,politics and art, and who have endured centuries of intolerance and persecution. Visiting 11 countries and interviewing dozens of Roma artists, historians, musicians and Holocaust survivors, this revealing film documents their culturally rich but often difficult lives, taking us back to ancient times and forward to the little-known story of Roma genocide at the hands of Nazis during World War 2.
As we watch the incredible story of the Roma unfold, both the people and their history come to life through the interplay of their evocative music and poetry, interwoven with the true stories told by the survivors of the camps. With intolerance towards the Roma on the rise in Europe, A people Uncounted reminds us that ethnic minorities all too often fallprey to racism and genocide”.

Sprachen: Englisch, Deutsch, Russisch, Rumänisch, Ungarisch, Tschechisch (mit englischen Untertiteln)

Dauer: 99 Minuten

Vortrag am 21.10. um 19 Uhr in der KTS Freiburg

Wir freuen uns sehr, dass wir von weit her eingeladen wurden und fahren daher gerne am 21.10. um 19 Uhr für einen Vortrag in die KTS nach Freiburg.
Sagt euren Freund_innen Bescheid, damit sie uns kennen lernen können! Wir freuen uns auf neue Leute und interessante Diskussionen.

Hier der Ankündigungstext:

Die f*ab (Feministische Antifa Bremen) stellt sich und ihre Politik vor.
In diesem Vortrag stellen wir uns als Gruppe (Feministische Antifa Bremen) und unsere Organisierungsform vor. Darüber hinaus zeigen wir unsere derzeitigen inhaltlichen Schwerpunkte auf:

Weshalb halten wir eine explizit feministische Organisierung und Analyse im Rahmen von Antifa für sinnvoll und notwendig? Eine linksradikale politische Analyse und Haltung beinhaltet für uns zwangsläufig eine feministische Perspektive. An aktuellen Beispielen erläutern wir, wie dies in unserer politschen Praxis aussehen kann.
Wie kann eine linksradikale feministische Praxis aussehen? Wir begreifen Feminismus als Teil einer linksradikalen gesamtgesellschaftlichen Analyse. Unsere Ziele sind eine solidarische politische Praxis und Handlungsfähigkeit, die auf dieser theoretischen Betrachtung beruhen.

Filmabend: Pride

Wir laden herzlich zum Filmabend am 27.09. um 19.30 Uhr ins Alte Sportamt (Auf dem Peterswerder 44). Kommt vorbei! Es gibt Süßigkeiten und Getränke und wir freuen uns auf neue Gesichter!

Pride

Veranstaltunsgreihe
Frauen* im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

plakat_frauen_im_widerstand

“Sag nie, du gehst den letzten Weg”
Jüdische Frauen im Widerstand im deutsch-besetzten Polen
Vortrag von Ingrid Strobl
8. Oktober 2015, 19 Uhr, Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28199 Bremen

In Polen führten die deutschen Besatzer ein noch grausameres Regime als in den besetzen Ländern Westeuropas. In Polen errichteten und betrieben sie ihre Vernichtungslager. Die jüdische Bevölkerung wurde hier – vor der Ermordung in den Gaskammern – in Ghettos gesperrt, ausgehungert und eingeschüchtert. Dennoch leisteten jüdische Frauen und Männer Widerstand.
Eine besondere Rolle in diesem Widerstand spielten die Frauen. Sie transportierten Informationen, beschafften Waffen und schmuggelten sie in die Ghettos. Sie waren, von Warschau bis Białystok, Teil der Führung des jüdischen Widerstands und kämpften in den Ghettoaufständen und als Partisaninnen.

Darüber ist hierzulande nichts bis kaum etwas bekannt. Ingrid Strobl berichtet von der Entstehung, den Strukturen und den Aktionen des jüdischen Widerstands in Polen. Und von der unverzichtbaren Rolle, die Frauen dabei spielten.

Dr. Ingrid Strobl, geboren in Innsbruck, ist österreichische Journalistin und Buchautorin und lebt heute in Köln. Sie studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Innbruck und Wien und promovierte zum Thema Rhetorik im dritten Reich. Sie engagierte sich mit in der Neuen Frauenbewegung und war von 1979 bis 1986 als Redakteurin für die Emma tätig. In den 1980er und 90er Jahren forschte Ingrid Strobl zu Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und veröffentlichte dazu zwei Sachbücher und mehrere Dokumentarfilme.
Weitere Informationen auf ihrem Blog unter: ingridstrobl.wordpress.com

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Beispiel Berlin
Vortrag von Sophia Schmitz
22. Oktober 2015, 19 Uhr, Paradox, Bernhardstraße 12, 28203 Bremen

In der Reichshauptstadt Berlin konzentrierten sich die Machtapparate des Nationalsozialismus – praktisch alle Behörden, die die Besatzung Europas vorantrieben, den millionenfachen Massenmord organisierten und den reibungslosen Ablauf des nationalsozialistischen Systems garantierten, hatten ihren Sitz in Berlin.
Zugleich war die Stadt von einer stark politisierten und aktiven Arbeiter_innenklasse geprägt und selbst noch in der Wahl im März 1933 errangen die SPD und KPD zusammen deutlich mehr Stimmen als die Nationalsozialisten.
So war die Struktur des Widerstands in Berlin stark heterogen geprägt. Versuchten manche, zentrale Schaltstellen der Macht anzugreifen, wie die rechtskonservativen Kreise um den 20. Juli herum, waren die flächendeckenden Widerstandstätigkeiten von vormals politisch organisierten Arbeiter_innen getragen. Mit dem Krieg und den einsetzenden Massendeportationen der jüdischen Bevölkerung Berlins änderte sich die Trägerschicht und Formen des Widerstands noch einmal deutlich: Viele Tausend versuchten, jüdische Freunde und Bekannte, aber oftmals auch gänzlich Fremde vor dem Zugriff der Gestapo zu verstecken.
Bislang wurde in der Forschung der Rolle der Frauen in diesen verschiedenen Widerstandsmilieus vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt. Dass manche Formen widerständigen Handlungen größtenteils von Frauen geleistet wurden, bleibt unerwähnt.
Dem spezifischen Beitrag der Frauen ist dieser Vortrag von Sophia Schmitz, Historikerin aus Berlin, gewidmet, exemplarisch werden einzelne Protagonistinnen vorgestellt.

Küchengespräche mit Rebellinnen
Filmvorführung
17. Dezember 2015, 20 Uhr, Paradox, Bernhardstraße 12, 28203 Bremen

Vier Frauen erzählen. Ihre Geschichten fügen sich ineinander, wachsen eine aus der anderen heraus. Agnes Primocic aus Hallein unterstützt die Flucht von Häftlingen aus dem KZ, sammelt unter großer Gefahr Männerkleider, schmuggelt mit ihrer Freundin eine Pistole und organisiert Unterschlupf für die Entkommenen. Johanna Sadolschek-Zala, Slowenin aus Südkärnten, kann durch ihre List und Ortskenntnis einem Großaufgebot der Gendarmerie und Gestapo entfliehen. Sie flüchtet in den Wald und schließt sich den Partisanen an. Rosl Grossmann-Breuer aus Wien sabotiert in einem Kriegsbetrieb und ist nach ihrer Verhaftung den quälenden Verhören der Gestapo im Hotel Metropol ausgesetzt. Mit körperlicher und psychischer Folter versuchen die Gestapobeamten ihren Willen zu brechen. Anni Haider erinnert sich an ihre Zeit als Gefangene in Wien und Aichach, an die Solidarität unter den Häftlingen und ihre Träume in der Einzelzelle.
Sie alle erzählen unprätentiös und selbstverständlich. Gemeinsam ist ihnen die Poesie ihrer Schilderungen und eine Ausstrahlung des Ruhens in der eigenen Geschichte.

Dauer des Films: 80 min. Zusätzlich wird es eine kurze Einleitung geben. Der Film ist aufgrund starken österreichischen Akzents teilweise schwer verständlich und nicht untertitelt.

Antifa Cafe: Feminismus und Antifa?

Anschließend gibts Soli-Cocktails für Repressionskosten – Solidarity ist a weapon!

demo gegen den AfD Parteitag
Flyer zur Demo gegen den AfD Parteitag

CECTPA — Schwester
Doku über eine jüdische Widerstandskämpferin
Filmvorführung am 16. Dezember 2014

18.45 Uhr, Cinema Ostertor, Ostertorsteinweg 105, 28203 Bremen

Der Dokumentarfilm CECTPA – russisch für Schwester – ist das Porträt einer junggebliebenen, lebenslangen Kämpferin. Eva Vater ist eine von mehr als 5.000 lettischen Juden und Jüdinnen, die von 1941 bis 1945 in den Reihen der sowjetischen Roten Armee gegen die deutsche Wehrmacht kämpfen. Sie wird danach zu einer der wenigen Chronistinnen der Erfahrungen sehr junger Frauen in diesem Krieg. Überzeugt tritt sie als Veteranin in den 1950er und 1960er Jahren öffentlich auf, kämpft für die Erinnerung an ihren ebenfalls im Kampf gegen die Deutschen gefallenen Bruder und an andere jüdische KommunistInnen. Gleichzeitig erfährt sie den Antisemitismus der lettischen Bevölkerung auch nach 1945 und bekommt die Angstherrschaft stalinistischer Funktionäre, die sich in Windeseile gegen ideologische GegnerInnen richten kann, selbst zu spüren.

Als pensionierte Ärztin widmet sie sich mit Leidenschaft dem Schreiben. Im Jahr 1997 beschließt sie, ihrem Sohn Juri zu folgen, der Anfang der 1990er Jahre nach Israel ausgewandert ist. Im Tel Aviv des Jahres 2011 spricht Eva Vater vom Krieg und vom Tod, von der Liebe und vom Überleben nach und mit der Shoah. In Bildern, die den Weg des klassischen Interviewfilms immer wieder verlassen, entsteht im Spiegel der lauten und schnellen Großstadt Tel Aviv eine nie gänzlich verklingende Vergangenheit, in der liebevolle und zärtliche Momente, Ruhe, Nachdenklichkeit und viel Freundschaft zu finden sind.

Mehr über den Film gibts hier:
cectpa

Das Problem heißt Rassismus.
Kundgebung am 14. November 2014

16 Uhr, Blumenthaler Marktplatz, Bremen

Seit Ende Oktober wird in Bremen-Farge mobil gemacht gegen die neu entstandene Unterkunft für zehn minderjährige, straffällig gewordene Geflüchtete in der Rekumer Straße. Die Facebook-Gruppe „Rekumer Straße – nicht mit uns“ konnte in kürzester Zeit über 2000 Unterstützer_innen verzeichnen. An dem von der CDU veranstalteten
und gut besuchten Infoabend ließen Anwohner_innen ihren Ängsten vor „den kriminellen Ausländern“ freien Lauf. Es fielen Sätze wie: „Eine Pleitekommune wie Bremen[…] könnte sich nicht leisten, hochgradig Kriminelle zu importieren, die man dann hier mit Schmusekurs irgendwie in die richtige Richtung bringen soll…“. Im Allgemeinen wurde eine Situation konstruiert, in der die Nachbarschaft durch die Geflüchteten permanenter Gefahr durch Gewaltaten ausgesetzt sei.

In solchen Äußerungen werden rassistische und chauvinistische Meinungen deutlich und durch Bagatellisierung mit Sätzen wie: „Das wird man ja mal sagen dürfen!“ gesellschaftsfähig gemacht. Dass dies gefährlich ist, ist spätestens seit den rassistischen Übergriffen auf Wohnheime für Asylsuchende Mitte der 1990er Jahre in Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen bekannt.

Bei der Organisierung der Proteste tat sich besonders der Anwohner Fritjof Balz hervor, der sich aggressiv gegen die Unterkunft der Flüchtenden in Farge richtet und maßgeblich durch den AfD Vertreter C. Seidel unterstützt wurde. Damit leitet er gemeinsam mit den beteiligten Parteien CDU, AfD und den „Bürgern in Wut“ (BIW) zum frühen Bremer Wahlkampf auf Kosten Geflüchteter ein. Vor allem die vermeintliche „Sicherheit“ der Gemeinde sei gefährdet, es wird mit rassistischen Ressentiments um sich geworfen. Dabei wird den jungen Menschen wiederholt ihr Status als geflüchtete Person sowie ihre Schutzbedürftigkeit abgesprochen. Ihren traurigen Höhepunkt fand die Stimmungsmache in einer Kundgebung mit etwa 150 Personen, zu der in Blumenthal nicht nur „besorgte Bürger_innen“ gemeinsam mit Rechtspopulist_innen kamen. Es nahmen auch Personen teil, die dem Neonazi-Spektrum und den rechten Farge-Ultras zuzurechnen sind.

Die militarisierte Grenzschutz-Agentur FRONTEX zwingt Flüchtende Tag für Tag auf lebensgefährliche Routen, lässt sie ertrinken, verdursten oder ersticken. Sind die Flüchtenden dann trotz aller Gefahren in Deutschland angekommen, werden ihnen dauerhaft elementare Rechte abgesprochen. Sie werden systematisch unterversorgt und entmündigt – durch ein generelles Arbeitsverbot, durch Gutscheinsysteme statt Bargeld, durch Polizeischikane, Behördenwillkür und ständig drohende Abschiebung. All dies ist für uns Grund genug für eine kritische antirassistische und antifaschistische Intervention. Wir wollen rassistische Hetze nicht unwidersprochen lassen.

Gegen die rassistische Mobilmachung in Farge und überall.
Wir wollen rassistische Hetze nicht unwidersprochen lassen.
Gegen Rassismus und Ausgrenzung!
Gegen die Marginalisierung und Kriminalisierung von Geflüchteten!
Für einen respektvollen und solidarischen Umgang mit Schutzsuchenden.
Für die globale Bewegungsfreiheit – Refugees Welcome!

Weitere Infos gibts hier:
problem rassismus

„Sexistische Kackscheiße – und was tun?“
Workshop am 8. November 2014

Hamburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bullenwagen klauen und Adorno rezitieren“ ab dem 23. Oktober 2014 findet ein Kongresstag statt, bei dem wir den Workshop anbieten:

(Anti-)Sexismus im Alltag
Sich Sprüche anhören müssen, immer der Stärkste sein, ständig die Tür aufgehalten bekommen, beim Joggen begrapscht werden…
Sexismus begegnet allen Menschen, jeden Tag in unterschiedlichen Ausprägungen. Sexismus beeinflusst unser Leben, unser Wohlbefinden, unsere Handlungsmöglichkeiten. Wer wie wann und wo von Sexismus betroffen ist, hängt von den gesellschaftlichen Strukturen ab, in denen wir leben. Antisexismus bedeutet, sich mit diesen Strukturen kritisch auseinanderzusetzen und antisexistisches Handeln in die Tat umzusetzen. In diesem Workshop soll es darum gehen, was Sexismus eigentlich ist, wo er herkommt und wie wir damit umgehen können, sei es im tagtäglichen Leben, in der linksradikalen Organisierung oder auf Partys. Es werden Handlungskonzepte vorgestellt und Erfahrungen miteinander ausgetauscht.
Open for all gender. Wir behalten uns vor, bei sexistischem, rassistischem, trans- und homophobem Verhalten Leute des Raumes zu verweisen.

Mehr Infos gibts hier:
bullenwagen klauen und die innenstadt demolieren

30. September 2014: Deutsche Mythen platzen lassen – Nieder mit patriarchalen Verhältnissen
20 Uhr, Paradox, Bernhardstr. 10-12, 28203 Bremen

Anhand der Deutschen Burschenschaften wollen wir uns der Verquickung von Patriarchat und Nationalismus nähern. Ganz praktisch soll es darum gehen, was diese Männerbündler eigentlich für ein nationalistischer Haufen sind und für welche antifeministischen, rassistischen und neunazistischen Ansichten sie eintreten.

Eingeladen ist die Gruppe Lisa:2 aus Marburg, sie ist aktiv im Bündnis gegen den Burschentag der Deutschen Burschenschaft in Eisenach.

Mehr dazu hier:
lisa2.blogsport.de

27. September 2014: Mobiveranstaltung gegen die Einheitsfeier am 3. Oktober in Hannover
20 Uhr, Paradox, Bernhardstr. 10-12, 28203 Bremen

Am 3. Oktober gastieren die Feierlichkeiten zum Vollzug der Deutschen Einheit in Hannover. Es finden unterschiedliche Aktionen in dort statt: am 2.10. antinationales Festival, am 3.10. Demonstration, und am 4.10. ein Kongress. Bei der Info-Veranstaltung besteht die Möglichkeit sich für eine gemeinsame Fahrt nach Hannover zu verabreden. Anschließend gibts Cocktails.

Weitere Infos gibts hier:
bündnis gegen nationalimus
Gegen die Einheitsfeier 2014

21. August 2014: Filmabend „Itty Bitty Titty Committee“
queer-feminist action movie
2007, USA, Regie: Jamie Babbit, 87 Minuten

Anna bekommt auf dem College keinen Studienplatz und arbeitet am Empfang eines Unternehmens, das sich mit kosmetischer Chirurgie beschäftigt. Anna empfindet ihre Arbeit als perspektiv- und sinnlos. In etwas melancholischer Stimmung, weil sie von ihrer Liebsten verlassen wurde, macht sie eines Nachts Bekanntschaft mit Sadie, die der radikalfeministischen Gruppe Clits in Action (CIA) angehört. Sie verstehen sich gut und Anna bekommst Lust bei den Aktionen der Gruppe mitzumachen…

Ein bewegungsnaher, aktions- und spannungsgeladener Spielfilm wartet auf euch! Dazu gibts Popcorn und Getränke.

21:00 Uhr
Altes Sportamt, Auf dem Peterswerder 44, 28205 Bremen